Libori

Ein MUSS für jeden LibOHRi-Fan…

Einmal im Jahr steht Paderborn Kopf! Es ist Sommer und Libori steht vor der Tür. Eines der größten Volksfeste mit kirchlichem Hintergrund, lockt Menschen von nah und fern. Vom Pottmarkt bis zu allen möglichen Karussells ist für jeden etwas dabei!

Auch wir, von Heimatgefuehl, werden zu Libori besonders aktiv. Unser Team arbeitet wie in jedem Jahr aufs Neue an einem neuen und spannenden Produkt, welches natürlich passend zu Libori in den Verkauf geht … das hatten wir Ihnen versprochen!

Wir hatten ein Produkt angekündigt, welches Ihnen den Kopf verdrehen und Ihre Geschicklichkeit fordern wird. Nun können wir es lüften, das Geheimnis…
Im Grunde sind es 3 tolle Produkte, die frisch auf den Markt kommen und wahre Liborifans verzaubern werden.


* der „Pader-Spinner“…. Das neue Kult-Spielzeug – natürlich komplett essbar

* ein Geduldspiel – natürlich für echte PaderbOHRner

* und ein Partyspiel – DAS Partyspiel für die Paderborner Runde


Sie werden sich wundern, warum wir PaderbOHRner so und nicht anders geschrieben haben? Ganz einfach! Passend zu unserem Motto:

PaderbOHRn spitzt die Ohren – Produkte, in die man sich über beide OHRen verlieben wird!
... haben wir diese tollen Lebkuchenvariationen erschaffen. Wir lieben es, das Produkt „Lebkuchen“ jedes Mal neu zu erfinden, um den Liborisammlern Freude zu bereiten.

Die neuen Sammler-Lebkuchenprodukte können Sie hier erwerben:

*bei unseren Promotermädchen, die in allen angesagten Libori-Treffpunkten und Locations anzutreffen sind.

*online unter www.heimatgefuehl.com

*und bei unserem regionalen Partner:

CONTIGO Fairtrade Shop
Westernstraße 44
33098 Paderborn

Diese Kooperation ist uns eine HERZensangelegenheit, da sowohl Contigo, wie auch unsere Firma nach dem Leitsatz des Fair-Trade arbeiten!!!

Wir wünschen allen Paderbornern und Gästen ein tolles Libori 2017

Ihr Team von Heimatgefuehl

Unsere Libori Produkte der letzten Jahre
Libori 2016 - Lebkuchen Memory
Unternehmen Sie mit Heimatgefuehl einen interaktiven Spaziergang durch unsere schöne Stadt Paderborn!

Memory-PaderbornEndlich ist es soweit – Libori öffnet seine Türen und das bunte Kirmestreiben beginnt!
Wir, von Heimatgefuehl, haben uns zu diesem Anlass natürlich wieder etwas Besonderes einfallen lassen.

In diesem Jahr haben wir ein Lebkuchen Memory Spiel vorbereitet. Die Memory Kärtchen (sie bestehen selbstverständlich aus unserem leckeren Lebkuchen) zieren Fotos der vielen tollen Sehenswürdigkeiten Paderborns.
Werbebilder Memory 1Mittels eines, ebenfalls auf die Kärtchen aufgedruckten, QR-Codes können im Handumdrehen alle wichtigen Infos zu den abgebildeten Motiven abgerufen werden. Begeben Sie sich also mit uns auf eine Stadtführung der besonderen Art! Sowohl für Gäste, als auch für alt eingesessene Paderborner eine schöne Möglichkeit, die Stadt (neu) zu entdecken.

Und weil es in Paderborn so viel zu sehen gibt, ist unser Lebkuchen Memory Spiel in zwei verschiedenen Varianten erhältlich.

Hier geht's zum virtuellen Rundgang durch Paderborn →

Lebkuchen Memory I: Paderborn – Geschichte zwischen Dom und Pader Lebkuchen Memory II: Ein Streifzug durchs moderne Paderborn
Der hohe Dom zu PaderbornDer hohe Dom zu Paderborn Die Waschfrauen an der warmen PaderDie Waschfrauen an der Warmen Pader
Das Drei-Hasen-Fenster Das Dreihasenfenster Die Benteler ArenaDie Benteler-Arena
Der Liborius PfauDer Liborius Pfau Die StadtbibliothekDie Stadtbibliothek in Paderborn
Das Adam-und-Eva-HausDas Adam und Eva Haus Der HauptbahnhofDer Hauptbahnhof in Paderborn
Die KaiserpfalzDie Kaiserpfalz Das Bronze-StadtmodellDas Bronze Stadtmodell
Der MarienplatzDer Marienplatz Die PaderhalleDie Paderhalle
Das historische RathausDas Rathaus Die SchwimmoperDie Schwimmoper
Das Gymnasium TheodorianumDas Gymnasium Theodorianum Das Stadttheater (Westfälische Kammerspiele)Das Stadttheater (Westfälische Kammerspiele)
Die PaderquellenDie Paderquellen (Paderquellgebiet) Die WesternstraßeDie Westernstraße

Lebkuchen Memory I

Der hohe Dom zu Paderborn Der hohe Dom zu PaderbornWohl kaum ein Gebäude prägte und prägt das Stadtbild so sehr wie der Paderborner Dom. Seine wechselvolle Geschichte beginnt bereits im Jahr 777. Damals ließ Karl der Große an dieser Stelle eine Missionskirche aus Holz errichten und das Christentum hielt Einzug in Westfalen.
Als Papst Leo III. im Jahre 799 an der Pader mit Karl dem Großen zusammentraf, hatte sich das Bauwerk bereits zu einer "Kirche von eindrucksvoller Großartigkeit" entwickelt. Kurze Zeit später fiel diese allerdings einem Stadtbrand zum Opfer. Auch in der folgenden Zeit wurden die Vorläufer des Doms immer wieder durch Brände zerstört und neu aufgebaut.
Der Dom, in seiner heutigen Erscheinungsform, entstand im 13. Jahrhundert. Die Arbeiten begannen mit der Errichtung des 92 Meter hohen Westturms, der noch heute ein charakteristisches Merkmal des Doms ist.
Weiterhin wurde der Dom als dreischiffige Hallenkirche errichtet, die insgesamt etwa 100 Meter lang ist. Unter dem Dom erstreckt sich eine 32 Meter lange und 12 Meter breite Hallenkrypta. In dieser Krypta, die zu den größten Deutschlands zählt, werden die Reliquien des Heiligen Liborius aufbewahrt.
Da in den Gesamtbau auch die vorhandenen Vorgängerbauten einbezogen wurden, finden sich im Dom heute Bau- und Stilelemente verschiedenster Epochen. Angefangen bei der Romantik bis hin zur Gotik. Die großen Fenster, sowie die Gestaltung des Paradiesportals deuten zudem auf Einflüsse der klassischen französischen Kathedralkunst hin.
Während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) wurde auch der Paderborner Dom Opfer von Plünderung und Zerstörung. Die hierdurch notwendig gewordenen Wiederaufbauarbeiten begannen im Jahr 1650. Im Zuge dieser Arbeiten wurden die Seitenkapellen neu gebaut und die eindrucksvollen Innenportale entstanden.
Außerdem erhielt der Dom eine barocke Ausstattung. Diese wurde jedoch bei den Bombenangriffen gegen Ende des Zweiten Weltkrieges fast vollständig zerstört. Auch der Dom selbst wurde schwer beschädigt, doch unmittelbar nach dem Krieg wurde bereits mit dem Wiederaufbau begonnen.
So gehört der Paderborner Dom auch heute noch zu einer der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Und er hält für den Besucher noch eine weitere Besonderheit bereit: Im Kreuzgang des Doms findet sich das berühmte Drei-Hasen-Fenster aus dem 16. Jahrhundert.

(Quellen: www.paderborner-land.de/deu/ausflugsziele/dom.php
www.erzbistum-paderborn.de/dom/1641-Geschichte-des-Doms.html)

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Das Drei-Hasen-Fenster Das Dreihasenfenster„Der Hasen und der Löffel drei…. und doch hat jeder Hase zwei.“ – ein kurzer Vers, der eines der Wahrzeichen Paderborns treffend beschreibt.
Etwas versteckt, im Kreuzgang des Doms und auf den ersten Blick eher unscheinbar, findet sich das berühmte Drei-Hasen-Fenster, welches vermutlich Anfang des 16. Jahrhunderts entstand.
Das Besondere an der Darstellung ist, dass die drei Hasen so in einem Kreis angeordnet sind, dass jeder Hase zwei Ohren hat, obwohl insgesamt nur drei Ohren dargestellt sind.
Welche Symbolik sich hinter der Drei-Hasen-Darstellung verbirgt, ist indes nicht ganz klar. Der Hase galt bereits in vorchristlicher Zeit als Symbol für Fruchtbarkeit. Da die Dreihasendarstellung frühe bemalte Ostereier zierte und Hasen auch in der christlichen Zahlenmystik eine Rolle spielen, lässt sich vermuten, dass das Dreihasensymbol die Dreifaltigkeit darstellen soll.
Ganz unabhängig von seiner Bedeutung, ist das Drei-Hasen-Fenster ein kleines bildhauerisches Meisterwerk und in jedem Fall einen Besuch wert.

(Quelle: www.paderborn.de/freizeit/touristisches_angebot/109010100000016518.php https://de.wikipedia.org/wiki/Dreihasenbild)

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Der Liborius Pfau Der Liborius Pfau Die Geschichte des Liborius Pfaus ist eng mit der Geschichte des Libori Festes verknüpft. Sie beginnt im Jahr 836.
In diesem Jahr ließ Badurad, der damalige Bischof von Paderborn, die Reliquien des Heiligen Liborius von Le Mans nach Paderborn überführen, um durch die Heiligenverehrung den christlichen Glauben im noch jungen Bistum Paderborn zu verfestigen.
Der Sage nach begleitete ein Pfau die Reisegesellschaft mit den Reliquien auf ihrem vierwöchigen Heimweg nach Paderborn. Als der Zug mit den Gebeinen des Heiligen Liborius am Pfingstsonntag des Jahres 836 Paderborn erreichte, ließ sich der Pfau auf der Spitze des Doms nieder. Nachdem die Reliquien in den Dom getragen worden waren, stürzte er tot zu Boden.
In Erinnerung an den Pfau wird noch heute während der Liborifeiern ein Pfauenwedel dem Liborischrein voraus getragen.

(Quelle: www.paderborn.de/microsite/libori/wissen/109010100000017521.php)

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Das Adam-und-Eva-Haus Das Adam-und-Eva-HausDas Adam-und-Eva-Haus wurde etwa im Jahr 1560 erbaut und ist somit eines der ältesten, noch erhaltenen, Fachwerkhäuser Paderborns. Darüber hinaus ist es auch das älteste Bürgerhaus der Stadt.
Das dreigeschossige Fachwerkhaus besticht vor allem durch seine drei, mit eindrucksvollen Schnitzereien verzierten, Friesen an der Giebelfront. Der unterste der drei Friesen gab dem Adam-und-Eva-Haus seinen Namen. Auf ihm ist die biblische Geschichte von Adam und Eva und ihrer Vertreibung aus dem Paradies dargestellt. Damit ist das Adam-und-Eva-Haus als hervorragendes Beispiel für die Architektur der Weserrenaissance, aber auch für die Geschichte der Reformation anzusehen.
Im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts erreichte nämlich die Reformation auch Westfalen und Paderborn. In der darauffolgenden protestantischen Phase, waren bei der Fassadengestaltung viele Darstellungen aus der Zeit vor der Glaubensspaltung verboten worden. Daher suchten die Baumeister dieser Zeit nach Kompromissen bei der Außengestaltung ihrer Häuser und fanden diese in den Gestalten und Erzählungen aus der Bibel.
Das Adam-und-Eva-Haus wechselte in den Jahren und Jahrhunderten seit seiner Erbauung des Öfteren den Besitzer. 1971 wurden der Dachstuhl und der rückwärtige Teil des Hauses bei einem Brand zerstört. Die kunstvolle Fassade blieb jedoch erhalten.
1972 erwarb die Stadt Paderborn das Gebäude und baute es, in Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt Münster, in der ursprünglichen Form des 16. Jahrhunderts wieder auf. Die Restaurierungsarbeiten wurden 1976 abgeschlossen und im Jahr darauf konnte im Adam-und-Eva-Haus das Museum für Stadtgeschichte seine Türen öffnen – übrigens rechtzeitig zur 1200-Jahr-Feier der Stadt Paderborn.

(Quelle: www.wikipedia.org/wiki/Adam-und-Eva-Haus)

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Die Kaiserpfalz Die KaiserpfalzAuf der Nordseite des Paderborner Doms befindet sich das Gelände, auf dem sich einst die Kaiserpfalz befand – ein wichtiger Schauplatz der frühen europäischen Geschichte.
Mit Beginn der Sachsenkriege Karls des Großen im Jahr 772, gewann die damals noch kleine Siedlung an den Paderquellen immer größere Bedeutung. 776 ließ Karl der Große hier eine Stadt errichten, die Karlsburg genannt wurde und deren Ausmaße etwa den heutigen Dombereich umfassten. Im Nordwestbereich der Burg ließ Karl der Große eine Königspfalz errichten, da er, wie alle Herrscher des Mittelalters, keine feste Hauptstadt kannte und in wechselnden Pfalzen residierte.
Im Jahr 777 fand nun in dieser Burg die erste, der jährlichen, fränkischen Reichsversammlungen auf sächsischem Boden statt. Der König und die Großen des Reiches berieten in dieser Versammlung über die Ordnung Sachsens und über dessen Einteilung in Missionsbezirke.
Während einer Zeit der Abwesenheit Karls des Großen im Jahr 778 kam es jedoch zu einem Aufstand der Sachsen, der von Widukind angeführt wurde. Alle, von den Franken in Paderborn errichteten Gebäude, wurden in Folge des Aufstandes von den Sachsen zerstört.
Trotz dieser Ereignisse ließ Karl der Große die Pfalz wieder aufbauen und Paderborn blieb der Versammlungsort der sächsischen Herrscher und somit der Ort, an dem zum Beispiel wichtige Gesetze erlassen wurden.
799 kam es in Paderborn schließlich zum bekannten Treffen Karls des Großen mit Papst Leo III. Dieser war Opfer einer Verschwörung geworden und krönte Karl später als Gegenleistung für dessen Unterstützung im Kampf gegen die Verschwörer zum Kaiser.
Die Kaiserpfalz aus dem 11. und 12. Jahrhundert verfügte über einen 44 Meter langen und 16 Meter breiten Saalbau und einigen Nebengebäuden. 1976-1978 wurden die Gebäude unter Einbeziehung der historischen Grundsubstanz wieder aufgebaut. Sie dienen heute als Veranstaltungshalle und Museum.

(Quelle: www.paderborn.de/freizeit/touristisches_angebot/stadtrundgang/109010100000016181.php)
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Der MarienplatzDer Marienplatz Der Marienplatz ist einer der zentralen Plätze Paderborns. Bis zum Jahr1784 stand hier die frühere Marktkirche, diese war jedoch baufällig geworden und wurde abgetragen.
Den Mittelpunkt des Marienplatzes bildet heute die Mariensäule. Sie wurde 1861 von Kaspar von Zumbusch gestaltet.
Die Spitze der Säule bildet eine Statue der betenden Gottes Mutter Maria. In Nischen darunter sind Darstellungen des Heiligen Liborius, des Heiligen Meinolfus, Karls des Großen und Heinrich II. zu finden. Unter den Figuren sind, auf zwei Ebenen verteilt, jeweils vier wasserspeiende Köpfe angebracht.

(Quelle: www.outdooractive.com/de/denkmal/teutoburger-wald/mariensaeule/1301427)
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Das historische Rathaus Das historische Rathaus Das historische Rathaus Paderborn wurde 1613-1620 auf Anweisung des Fürstbischofs Dietrich von Fürstenberg im Stil der Weserrenaissance erbaut. Baumeister Hermann Baumhauer errichtete das Gebäude unter Einbeziehung eines Vorgängerbaus aus dem Jahr 1473.
1725/1726 wurden umfangreiche Erneuerungsarbeiten durchgeführt. Im Rahmen dieser Arbeiten wurde im Obergeschoss ein großer Saal eingerichtet, in dem Theateraufführungen, Bälle und ähnliche Veranstaltungen stattfanden. Noch bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde das Rathaus auch vom Hauptzollamt und der Polizei genutzt. Zudem wurden hier Löschgeräte gelagert und Räume als Lagerräume an die Militärverwaltung vermietet.
Nachdem sich der Zustand des Gebäudes im Laufe der Jahre immer weiter verschlechtert hatte, wurde 1870 mit umfangreichen Sanierungsmaßnahmen begonnen. Im Zuge dieser Arbeiten erfolgte auch ein vollständiger Umbau des Gebäudeinneren. Es entstanden u.a. die Eingangshalle und das repräsentative Treppenhaus.
1894 wurde die immer weiter gewachsene Stadtverwaltung weitestgehend in das ehemalige Gaukirchkloster verlagert. Im Rathaus waren in der Folgezeit zeitweise ein Museum, die Stadtsparkasse und der Verkehrsverein untergebracht.
Bei Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg wurde das Rathaus 1945 bis auf die Außenmauern zerstört. Das komplette Innere wurde, mit samt der historischen Einrichtung, vollständig vernichtet. 1946 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen, welcher 1954 abgeschlossen werden konnte.
Heute finden im Rathaus standesamtliche Trauungen statt. Das Obergeschoss dient hauptsächlich als Tagungsstätte oder wird für Repräsentationsveranstaltungen der Stadt Paderborn genutzt.

(Quelle: www.paderborn.de/freizeit/touristisches_angebot/stadtrundgang/109010100000016827.php)
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Das Gymnasium Theodorianum Das Gymnasium TheodorianumDas Gymnasium Theodorianum (im Mittelalter Domschule genannt) befindet sich in zentraler Innenstadtlage, in unmittelbarer Nähe des Doms.
Das genaue Gründungsjahr der Schule ist unbekannt, steht aber wohl in direktem Zusammenhang mit der Errichtung des Paderborner Doms, dem 780 ein Kloster als Missionszentrum angegliedert wurde. Als Gründungsjahr wird das Jahr 799 angenommen. In diesem Jahr machte Karl der Große dem Kloster anlässlich des Besuchs von Papst Leo III. eine Schenkung, die vermutlich auch die Domschule umfasste.
Zum 300. Geburtstag der Schule stellte die Stadt Paderborn 1912 Standbilder auf den Konsolen der Ost- und Hoffassaden auf, die unter anderem Karl den Großen und Kaiser Wilhelm II darstellten.
Bei Bombenangriffen im Januar und März 1945 wurden die Schulgebäude größtenteils zerstört. Auch die Schulbibliothek mit 14.000 Bänden wurde ein Raub der Flammen. Nach dem Krieg wurde die Schule an historischem Vorbild wieder aufgebaut und konnte im Jahr 1962 ihr 350-jähriges Bestehen feiern. 1971 wurde die Jungenschule auch für Mädchen geöffnet, es blieben jedoch bis in die 1990er Jahre hinein reine Jungenklassen bestehen.

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gymnasium Theodorianum)
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Die Paderquellen Die Paderquellen Die Paderquellen umfassen etwa 200 Quellen im gesamten Paderborner Stadtgebiet. Diesen Quellen entspringt der kürzeste Fluss Deutschlands – die Pader. Diese bringt es gerade mal auf eine Länge von 4 Kilometern.

Die größten Flussarme der Pader entspringen aus sechs ummauerten Quellbecken. Aus den westlich gelegenen Quellen (unterhalb des Paderbergs) entspringen die Dammpader, die warme Pader und die Börnepader. Die östlich gelegenen Quellen (in der Nähe des Doms) speisen die Dielen- und die Rothobornpader, während unter der Stadtbibliothek die Augenquelle entspringt. Weiternördlich findet sich zum noch die Quelle der Maspernpader.

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Paderquellen)
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Lebkuchen Memory II

Die Waschfrauen an der Warmen Pader Die Waschfrauen an der warmen Pader Die Warme Pader hat, im Unterschied zu den übrigen Paderquellen, eine konstante Temperatur von ca. 15° C. Diese erhöhte Wassertemperatur sorgte dafür, dass die Warme Pader in der Vergangenheit auch „Wäschepader“ genannt und bevorzugt zum Waschen und Bleichen der Wäsche genutzt wurde. Zudem fand am Ufer der Warmen Pader während des Wäsche Waschens auch ein reger Austausch von Neuigkeiten statt.
An diese Umstände erinnert heute die Statue der Waschfrauen. Auf drei verschiedenen Ebenen sind aus Bronze gegossene Figuren aufgestellt, die den damaligen Alltag abbilden. So waschen einige Frauen auf einem Steg ihre Wäsche, andere unterhalten sich, eine Frau mit Gießkanne begießt ihre Wäsche zum Bleichen, während ein Gänsejunge versucht, seine Tiere davon abzuhalten über die, zum Trocknen ausgelegte Wäsche zu laufen.

(Quellen http://www.outdooractive.com/de/denkmal/teutoburger-wald/waschfrauen-an-der-warmen-pader/12548257/)
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Die Benteler Arena Die Bentler-Arena Die Benteler Arena ist, seit der Saison 2008/2009 die Heimspielstätte des Fußballvereins SC Paderborn 07. Das Stadion bietet, bei einer Länge von 115 Metern und einer Breite von 156 Metern, Platz für 15.000 Zuschauer. Davon sind 9200 Stehplätze, 5800 Sitzplätze und 730 VIP-Plätze.
Der Bau der Benteler Arena wurde notwendig, als das bisherige Stadion, das Hermann-Löns-Stadion, als Spielstätte für den SC Paderborn zu klein wurde und die Regional- und Zweitligaspiele des Vereins dort nur noch mit Sondergenehmigungen des DFB ausgetragen werden konnten.
So begannen im Jahr 2001 die ersten Planungen für ein reines Fußballstadion in Paderborn. Im Mai 2003 beschloss der Sportausschuss der Stadt das Hermann-Löns-Stadion nicht länger als Fußballspielstätte zu nutzen und die Suche nach einem Standort für das neue Stadion begann.
Am 12. Juli 2005 erfolgte schließlich der erste Spatenstich durch Bürgermeister Heinz Paus und Landrat Manfred Müller. Die eigentlich auf sechs Monate Bauzeit angelegten Arbeiten mussten jedoch im November 2005 unterbrochen werden. Nach den Klagen mehrerer Anwohner hatte das Oberlandesgericht Münster die Baugenehmigung entzogen.
Nach zwei Jahren Baustopp, der Erstellung eines neuen Bebauungsplans und der Erteilung einer neuen Baugenehmigung, konnten die Arbeiten schließlich im November 2007 weiter gehen. Im Januar 2008 kam es jedoch erneut zu einem Baustopp. Dieses Mal verursacht vom Generalunternehmer Bremer AG. Weil die Stadt Finanzzusagen nicht geleistet hatte, stellte das Unternehmen die Arbeiten am Stadion ein. Nach Zahlung der Forderungen gingen die Arbeiten im Februar 2008 weiter und schließlich konnte im März 2009 das erste Spiel im Stadion stattfinden.
Zu diesem Zeitpunkt hieß das Stadion „paragon arena“, wurde jedoch bereits im Juni 2009 in „Energieteam Arena“ umbenannt. Im Juli 2012 erfolgte dann die Umbenennung in „Benteler Arena“.

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Benteler-Arena)
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Die Stadtbibliothek Die Stadtbibliothek Das Bibliothekssystem der Stadt Paderborn teilt sich auf verschiedene Standorte auf. Neben der Kinderbibliothek und der Computerbibliothek in der Rathauspassage, gibt es zwei Stadtteilbibliotheken in Schloß Neuhaus und Elsen, sowie die Zentralbibliothek. Diese ist im Gebäude der ehemaligen Domdechanei (Am Rothoborn 1) untergebracht.
Das Gebäude wurde 1676-1678 auf einer, im Mittelalter aufgeschütteten ‚Insel‘, zwischen Rothoborn- und Dielenpader errichtet. Es diente als Residenz für den Domdechanten Werner von Wolf-Metternich zur Gracht.
Später ging das Bauwerk zunächst in den Besitz des französischen Königreichs Westfalen, danach in den, des Staates Preußen über. Ab dem Jahr 1815 wurde es als „Königlich Preußisches Amtsgericht“ genutzt. Dieses brannte 1945 vollständig nieder. Einzig die Fassade blieb erhalten.
Erst 1974-1976 begann man mit der Restauration, so dass das Gebäude heute als Stadtbibliothek genutzt werden kann.
Insgesamt verfügt das Bibliothekssystem über einen Bestand von 145.000 Medien. Dieser setzte sich aus Büchern, Zeitschriften, CDs, Hörbüchern, Filmen, Software und Bilder zusammen. Zudem werden Internet- und PC-Arbeitsplätze bereitgehalten. Auch eine Cafeteria lädt die Besucher zum Verweilen ein.
Zudem ist die Zentralbibliothek regelmäßig Schauplatz verschiedenster Veranstaltungen und Ausstellungen für alle Altersklassen.

(Quellen: www.paderborn.de/kultur/bibliotheken_archive/109010100000031114.php
http://www.zeitreise-paderborn.de/detail/2015?62)
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Der Hauptbahnhof Der Hauptbahnhof Der Paderborner Hauptbahnhof liegt an der Bahnstrecke Hamm-Warburg. Diese ist Teil der Mitte-Deutschland-Verbindung von Köln/Düsseldorf, in Richtung Thüringen und Sachsen. Außerdem zweigt eine Strecke (Sennebahn) nach Bielefeld ab. Damit ist der Paderborner Hauptbahnhof ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Stadt.
Die Strecke zwischen Hamm und Paderborn wurde von der Königlich-Westfälischen-Eisenbahn-Gesellschaft im Oktober 1850 eröffnet und 1853 bis nach Warburg weiter geführt. Im Juli 1902 kam die Sennebahn hinzu.
1906 legte man eine weitere Nebenstrecke in Richtung Bad Lippspringe an. Diese Strecke wurde 1965 für den Personenverkehr stillgelegt und wird nur noch vom Werksverkehr der Firma Benteler genutzt.
In den 1970er Jahren wurden dann der fünfzigtausenste Kilometer Bahngleise elektrifiziert. Eine Gedenktafel im Bahnhofsgebäude erinnert noch heute an diesen Meilenstein der technischen Entwicklung.
Das Bahnhofsgebäude selbst, bietet durch sein in die Jahre gekommenes Erscheinungsbild, immer wieder Platz für Diskussionen. Seitdem die Stadt Paderborn das Bahnhofsumfeld 2010/2011 neu gestalten ließ, sollte eigentlich auch das Bahnhofsgebäude abgerissen und neu gebaut werden. Bislang ist dieses Vorhaben jedoch an Streitigkeiten um Finanzierung und Zeitplänen zwischen der Stadt Paderborn und der Deutschen Bahn gescheitert.

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Paderborn Hauptbahnhof)
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Das Bronze-Stadtmodell Das Bronze-Stadtmodell Das Bronze Modell der Altstadt Paderborns findet sich „Am Kamp“, vor der Marktkirche. Es bildet einige der wichtigsten Gebäude und Sehenswürdigkeiten Paderborns ab, wie zum Beispiel den Dom, das Rathaus oder die Mariensäule.
Die von Bernd Cassau gestaltete Bronzeplastik bietet als Tastobjekt mit Informationen in Braille auch Blinden oder Sehbehinderten Besuchern Paderborns die Möglichkeit, sich einen Eindruck von den Sehenswürdigkeiten der Stadt zu machen.

(Quelle: http://databus.dbsv.org/databus/index.php?request=5&versionid=3320&show=1)
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Die Paderhalle Die PaderhalleDie Paderhalle wurde 1981 von Architekt Hardt-Waltherr Hämer gebaut und ist die Stadthalle Paderborns. Sie dient als Veranstaltungsort für Konzerte, Theaterstücke und Shows aller Art und bietet Platz für bis zu 820 Zuschauer.
Die Paderhalle fügt sich, eingerahmt von Heierswall und Maspernplatz, entlang der alten Stadtmauer ins Stadtbild ein. Und stellt in ihrer Architektur und Gestaltung eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Moderne dar.
Das Gebäude verfügt über einen hohen Sockel aus Mauerwerk, während die übrigen Wandflächen und das Dach mit Bleiblechabdeckungen verkleidet sind. Im Osten ragt der Mittelpunkt des Gebäudes auf - der 22,7 m hohe Bühnenturm.

(Quellen: www.baukunst-nrw.de/objekte/Paderhalle--734.htm
www.paderborn.de/kultur/musik_theater/veraanstaltungsorte.php?p=2,0,1)
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Die Schwimmoper Die Schwimmoper Das Hallenbad „Schwimmoper“ findet sich in zentraler Lage direkt gegenüber dem Maspernplatz in Paderborn.
Es verfügt über 8 Bahnen in einem 50m Sportbecken, ein separates Nichtschwimmerbecken, sowie einen 5m hohen Sprungturm.
Außerdem gehören u.a. ein ganzjährig nutzbares Außenbecken, ein Kinderbecken, ein Solarium, und eine Sauna zur Ausstattung. Zudem ist die Schwimmoper durch ihre barrierefreie Ausstattung auch für Menschen mit Behinderung nutzbar.

(Quelle: www.schwimmbadcheck.de/paderborn/schwimmoper.html)
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Das Stadttheater (Westfälische Kammerspiele) Das Stadttheater (Westfälische Kammerspiele)Das Theater Paderborn wurde 1957 von Elert Bode und Sabine Hesse ins Leben gerufen, als sie die Westfälischen-Kammerspiele-Paderborn gründeten. Die ersten Aufführungen fanden in der Aula des Gymnasiums Theodorianum statt, bevor das Ensemble in die Räume des ehemaligen Café Vaterland im Kötterhagen umzog. Dank des starken Engagements einiger Bürger, konnte bald darauf die Volksbank Paderborn als Partner gewonnen werden. So konnte im Jahr 1968 ein Theater mit 240 Plätzen im Neubau der Volksbank untergebracht werden.
In den Folgejahren fanden eine Vielzahl an Neuerungen statt, wie zum Beispiel der Ausbau logistischer Kapazitäten, die Einrichtung theaterpädagogischer Angebote, die Aufnahme von Freilichtproduktionen in den Spielbetrieb und nicht zuletzt der Neubau des Theaters.
Am 9. September 2011 fand die Premierenvorstellung am „Neuen Platz“ statt.

(Quelle: http://www.theater-paderborn.de/final/html/haus_historie.php) ↑nach oben
Die Westernstraße Die WesternstraßeSeit dem Mittelalter bildet die Westernstraße eine wichtige West-Ost-Verkehrsachse in Paderborn. Gleichzeitig war und ist sie auch Handels- und Gewerbezentrum.
Im 8. Jahrhundert wurde die Siedlung direkt entlang des westfälischen Hellwegs gegründet. Dieser war Teil des Fernhandelsweges zwischen dem niederländischen Brügge und dem russischen Nowgorod.
Die Westernstraße zeichnet dabei den Verlauf des Hellwegs nach, der über den Kamp und das Gierstor in Richtung Nordosten wieder aus der Stadt hinaus führte.
Noch nach dem Zweiten Weltkrieg, in dessen Folge die allermeisten Gebäude entlang der Westernstraße neu errichtet werden mussten, war die Straße für den Straßenverkehr freigegeben. Erst in den 1970er Jahren wurde die Westernstraße zur Fußgängerzone erklärt.
Heute findet sich entlang der Westernstraße eine bunte Mischung aus verschiedensten Geschäften, Kaufhäusern und Restaurants.

(Quelle: www.zeitreise-paderborn.de/detail/2021;jsessionid=u71b79smop3th76jsdjmx0nk?0)
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